Im Rahmen des Geschichtsunterrichts konnte die Klasse 8M am 11.06.2026 gemeinsam mit Herrn Wallner und Frau Weiß Heimatgeschichte erleben und erfahren, was in der NS-Zeit in Burgkirchen geschehen ist. Herr Remmelberger, der Ortsheimatpfleger, empfing die Schüler dazu an der Ausländerkinder-Gedenkstätte bei der Keltenhalle.
Er schilderte den Schülern die politischen Umstände der damaligen Zeit und erzählte ihnen die traurige Geschichte der in den Jahren 1944 bis 1945 an dieser Stelle unter so grausamen Umständen verstorbenen Kinder von polnischen, ukrainischen und russischen Zwangsarbeiterinnen. Herr Remmelberger verdeutlichte der Klasse, dass es heute wichtiger denn je sei, solche Erinnerungen wachzuhalten. Er zitierte dabei den Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer: „Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“
Im Anschluss daran besuchten die Schüler das Grab am alten Burgkirchner Friedhof, in dem der damalige Pfarrer Fürstberger damals heimlich 160 der ermordeten Kinder beerdigte.
Die Mittelschule Burgkirchen beteiligt sich seit Jahren mit Aktionen zum Gedenken an diesen tragischen Teil der Heimatgeschichte. So wurde die Gedenkstätte im Jahr 2019 von zwei Klassen der Schule gestaltet.
Vielen Dank an Herrn Remmelberger, der mit seiner engagierten Führung die Schüler mitnehmen konnte und sie zum Nachdenken gebracht hat.




